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WEIHNACHTEN





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Weihnachten ist in der europäischen Kultur schon zum magischen Wort geworden. Die inhaltliche Konstante des Wortes bildet da das kirchliche Ereignis – Geburt Christus. Das deutsche Wort betont den heiligen Inhalt der Nächte: „Weihnachten“ stammt aus der mittelhochdeutschen Zeit und bedeutet „in den heiligen Nächten“. In Russland heißt es der Tag der Geburt Christi (rus. Roshdestwo Christowo). Explizit weist das russische Wort auf das Heilgeschehen, das Wunder der Geburt von Gott als Mensch hin.

Christus Geburtstag wurde zuerst am 6. Januar gefeiert, sowie auch der Tag seiner Taufe und der Gotteserscheinung. Im IV. Jahrhundert ordnete die Kirche an, Christus Geburtstag am 25. Dezember zu begehen. Dieses Festdatum wurde von allen europäischen Ländern unterstützt. Im orthodoxen Kalender fällt dieser Tag auf den 7. Januar. Aber das religiöse Sujet des Festes wird von beiden Völkern ähnlich verstanden und gedeutet. Es bildet den invariablen Sinn der Festbezeichnungen.

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Weihnachten als kirchliches Fest, sowie Ostern, ist mit der Vorweihnachtsfastenzeit verbunden. In Deutschland heißt diese Zeit „Advent“, in Russland „die weihnachtliche Fastenzeit“, die in Deutschland 4 Wochen, in Russland – 40 Tage dauert.

Das Wort „Advent“ kommt vom lateinischen „Adventus“, was „Ankunft“ bedeutet. Vier Sonntage vor Weihnachten heißen Adventssonntage, es ist die Zeit der Erwartung des Festes und kirchlich des Erlösers.

Im russischen orthodoxalen Kalender werden 40 Tage Erwartung als fröhliche Zeit definiert, weil diese Zeit die Ankunft des Heilands verkündigt, deshalb ist es keine „strenge Zeit“: Fisch wird zum Essen außer Mittwoch und Freitag erlaubt.

Zu den wichtigsten Adventssymbolen gehört in den europäischen Ländern der Adventskranz, der wohl aus einer Vermischung heidnischer und christlicher Bräuche entstanden ist. In seiner heidnischen Bedeutung bringt der Kranz Segen und Gedeihen und wehrt Übel ab. Christlich umgedeutet ist er ein Zeichen des Segens für die Gläubigen. Ein grüner Kranz symbolisiert Leben und Hoffnung. Das goldene oder rote Band bedeutet Licht und Leben. Das von Sonntag zu Sonntag zunehmende Licht der vier aufgesteckten Kerzen schafft Wärme und Geborgenheit und gipfelt schließlich im Lichterglanz der Weihnachten. Der Adventskranz kam Ende des XIX. Jahrhunderts in Norddeutschland auf und verbreitete sich zuerst in protestantischen Gegenden. Die Katholiken übernahmen diesen vorweihnachtlichen Brauch erst im XX. Jahrhundert. Seit den vierziger Jahren wird er in der Kirche geweiht.

In Deutschland verläuft der Vorweihnachtsabend schon als Fest an sich. Mit dem Glockenschlag sechs kann das Essen beginnen. Die Kerzen werden angezündet, das Fest beginnt feierlich, man fasst sich bei den Händen, wünscht sich gegenseitig Wohlbekommen und isst mit aller Genüsslichkeit von vielen leckeren Dingen. An diesem Abend kann auch die Bescherung stattfinden.

In Russland verläuft der Vorabend Weihnachten zurückhaltender, entsprechend der Fastenzeit. Der Tag vor Weihnachten heißt in Russland „Sotschelnik“. Das Wort ist auf keinem Heiligen Namen zurückzuführen. Es wird vom Wort „Sotschen“ gebildet, das einen Kuchen aus Mehl und Hanföl bezeichnet. Die Gläubigen dürfen den Kuchen nur nach dem ersten Sternaufgang essen.

So beginnt das Fest in Deutschland am Heiligen Abend des 24. Dezember. Der Weihnachtsbaum, die Geschenke, die Kerzen gehören zum Festbild. Auch Essen und Trinken spielen heute wie zu Urzeiten eine Rolle. Sehr beliebt ist die Weihnachtsgans, der Gänsebraten, weil das Geflügel das Leben verlängert. Nicht ausgeschlossen sind spezielle Speisen mit symbolischer Bedeutung. Alles, was man reichlich vorhanden ist und sich leicht vermehrt, gilt als zauberkräftig für Reichtum: Fische, Hirse, Erbsen, Linsen, Mohn und Klöße. In einigen Gegenden wird ein Salat mit 9 oder 12 Zutaten gemacht. Es soll die Harmonie der verschiedenen Lebensvorgänge symbolisieren, die man sich wünscht. Der Weihnachtsstollen darf auch an der Festtafel nicht fehlen. Er ist zum beliebtesten Weihnachtsgebäck geworden. In früherer Zeit wurde ihm die Form eines in Tücher gewickelten Kindes gegeben, um auf das Christuskind in der Krippe hinzuweisen. Heute werden im Bezirk Leipzig in jedem Jahr etwa 3000 Tonnen Stollenteig eingeführt. Daraus entstehen Mohnstollen, Rosinenstollen, Mandelstollen, Spezialstollen, z.B. mit Marzipan oder Nugat verfeinert. Zu empfehlen ist auch Stollen auf Schweizer Art. Er wird mit Schokolade bestrichen und mit gerösteten Mandeln verziert.

In Russland wird besonders feierlich der erste Weihnachtstag abgehalten. Am Vorabend dauert noch die strenge Fastenzeit. In der Nacht beginnt der Allnachtsgottesdienst mit dem Glockengeläut. Früher dauerte das Fest eine Woche lang (jetzt drei Tage). Morgens besuchen kleine Kinder verschiedene Familie, um Christus anzusingen, und bekommen Süßigkeiten und Geld. Der Brauch heißt „Koleden/ Koladen tun“. Die Russen wie die Deutschen essen an diesem Tag auch gern Geflügel (Gänse, Hühner, Puten). Zu alten Festspeisen gehört auch gebratenes Ferkel. Ohne Kuchen aller Art stellen sich die Russen das Fest nicht vor: es werden Kuchen mit Kohl, Fisch, Fleisch, Marmelade gebacken. Jetzt wird das Fest im Staatskalender rot angestrichen, und es wird heute nicht nur von den Gläubigen gefeiert. Man kann sich den Mitternachtsgottesdienst im Fernsehen und das üppige kirchliche Brauchtum bewundern.

Der Weihnachtsbaum gehört zu den universalen Kennzeichen des Festes. Die Protestanten erklären den Baum zum neuen Symbol des Christfestes, während die Katholiken am Sinnbild der Krippe festhielten. Erst im XIX. Jahrhundert wurden kerzengeschmückte Tannenbäume in beiden Glaubensgemeinschaften zum Fest verwandt. In Russland wurde zuerst der Neujahrsbaum laut Erlass vom 20.12.1699 von Peter I. eingeführt. Der geschmückte Tannenbaum erscheint hier Ende des XIX. Jahrhunderts. Der Tannenbaum entspricht der mythologischen Gestalt des „Weltbaums“. Ein Festbaum wird immer geschmückt. Wenn der Baum das Weltall symbolisiert, dann muss er so schön aussehen, wie die Welt. Deshalb gehört die Ausschmückung des Weihnachtsbaums zum Höhepunkt des Vorfestes. Zum traditionellen Christbaumschmuck gehören nicht nur gläserne Kugel, Lametta, Nüsse, Äpfel in glitzernden Schneestaub gehüllt, sondern auch Blumen. Der Weihnachtsbaum ist ohne Lichter, Kerzen nicht vorstellbar. Die Kerze leuchtet, wärmt und verzehrt sich bei ihrem Leuchten und Wärmen, deshalb ist dieses Zeichen allen Völkern eigen.

Zu den schönen Weihnachtsbräuchen gehört auch das Schenken. In Deutschland bringt der Weihnachtsmann die Geschenke, die die Kinder schon lange vorher auf den Wunschzettel geschrieben haben. Die Geschenke liegen traditionell unter dem Weihnachtsbaum, auch für Mütter und Väter und alle, die zum Fest gekommen sind, keiner geht bei der Bescherung aus.

In Russland werden die Geschenke für die Kinder, Verwandten und Bekannten zum Neujahr vorbereitet. Die Bescherung findet gewöhnlich am 1. Januar statt. Zum Fest kommen hier Großväterchen Frost und das Schneeweißchen. Die Wunschzettel sind in Russland nicht üblich.

aus „Россия и Германия: народные праздники и обычаи в диалоге культур“

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