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Der Stil der Wissenschaft





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Da Wissenschaft und Technik dazu berufen sind mit Hilfe sachlich-systematischer Beweisführung die Erkenntnis der Wirklichkeit und ihrer Gesetze zu vermitteln, muss die gesamte Ausdrucksgestaltung auf diesem Gebiet gesellschaftlicher Tätigkeit unter dem Zeichen der Sachlichkeit und Logik, der Klarheitund Fassbarkeit stehen. Die genannten Stilzüge des wissenschaftlichen Stils treten sowohl in seinen schriftlichen als auch in seinen mündlichen Erscheinungsformen zutage, sowohl in akademischen als auch in populärwissenschaftlichen Schriften. Man kann folgende Erscheinungsformen des Stils der Wissenschaft nennen:

- schriftlich-monologisch (in wissenschaftlichen Publikationen aller Art);

- mündlich-monologisch (in wissenschaftlichen Vorlesungen und Referaten);

- mündlich-dialogisch (in wissenschaftlichen Debatten).

Alle Erscheinungsformen des wissenschaftlichen Stils sind literarisch genormt.

Gewiss unterscheiden sich die einzelnen Zweige der Wissenschaft durch manche Verschiedenheit in den stilistischen Zügen ihrer Sprachgestaltung (vgl. z.B. die Stilverschiedenheiten in linguistischen und mathematisch-technischen Abhandlungen). Doch die wesentlichen Stilzüge sind die gleichen. Zur Unterstützung der sprachlichen Ausdrucksgestaltung ist die Verwendung außersprachlicher Hilfsmittel möglich: statistische Tabellen, Stichbilder, Diagramme, Skizzen usw.

M. P. Brandes unterscheidet 4 Typen der wissenschaftlichen Dokumente in schriftlicher Form.

1. Eigentlich wissenschaftliche Texte (Monographie, Zeitschriftenaufsatz, Kurzbericht, Übersicht, wissenschaftlichgeschichtlicher Aufsatz, Disskussionsbeitrag u. a. m.);

2. Wissenschaftlich informative Texte (Annotation, Referat, Resümee);

3. Wissenschaftliche Nachschlagewerke (Nachschlagebuch, Lexikon);

4. Wissenschaftliche Lehrtexte (Lehrbuch, Lehrhilfe). [Brandes: 178-180]

Die lexikalische Grundlage bildet die neutrale literarische Lexik ohne expressive Färbung in Verbindung mit funktional-stilistischer Terminologie, d.h. mit deutscher oder fremdsprachiger Terminologie. Termini helfen, den Sachverhalt eindeutig und sprachökonomisch auszudrücken: die Frequenz, die Lösung, PS (Pferdestärke), Sg (Singular), 4,5 kg, Internet, N (Newton), m (Meter). Einen wichtigen Bestandteil der deutschen wissenschaftlichen Lexik bilden terminologische Neologismen: Breitwandfilm, DIN – Deutsche Industrienorm, H-Bombe – Wasserbombe, glaskeramische Stoffe, hochbelastbare Geräte. Dialektismen, Argotismen, Vulgarismen widersprechen den Normen des wissenschaftlichen Stils. Die architektonische Funktion zieht spezielle “Gliederungswörter” nach sich: erstens, zweitens, einmal, zum anderen, einerseits, andererseits u. ä. Charakteristisch für den Stil der Wissenschaft ist der Einschluss von Belegstellen aus anderen Werken. Hier handelt es sich um wichtiges Beweismaterial, das die Ansichten des Schreibenden bekräftigt.

Auch der grammatische Bau des wissenschaftlichen Stils muss der Forderung nach Logik, Klarheit und leichter Fassbarkeit nachkommen.

1. Passivkonstruktionen gehören zu den unentbehrlichen Mitteln der objektiven, logischen und unpersönlichen Darstellung.

2. Die unvollständige Rahmenkonstruktion dient zur Hervorhebung des inhaltlich Wichtigen.

3. Zu den syntaktischen Merkmalen dieses Stils gehört eine sparsame Verwendung von Ausrufesätzen.

4. Fragesätze sind ein charakteristisches Merkmal der Syntax im wissenschaftlichen Stil: Und woher kommt das plötzliche, neuartige Verstandenwerden?

In der wissenschaftlichen Prosa sind Parallelismus und Antithese, Aufzählung und Wiederholung sehr gebräuchlich.

Ein α-Strahl erzeugt 10 000 bis 30 000 Paar Ionen je cm,

Ein β-Strahl ungefähr 100, ein γ-Strahl dagegen nur eines.

Im wissenschaftlichen Stil hat sich die Tradition herausgebildet, zur Wahrung der Objektivität und der Bescheidenheit die ich-Form zu meiden: Der Verfasser dieses Artikels ist der Meinung … - wie dem Verfasser scheint … - wie es scheint.

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